Rollifreunde Weil am Rhein e. V.
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Info(at)RollifreundeWeilamRhein.de / Update 18.03.2020
2013 Markgrafensch.

 Bericht Bernhard Gerdes

Die Rollifreunde zu Besuch bei der Klasse 5b.

Behindert oder anders?

Unter diesem Thema wurde am Donnerstag, den 2.5.2013, eine folgende Abordnung der Rollifreunde in der Markgrafenschule Weil am Rhein vom Schulleiter Herrn Gleibs, den Klassen-Lehrerinnen Frau Kleine-Winzer und Frau Maisch, zu einer Informationsveranstaltung empfangen.
Frau Rosa Kamerling, Herr Bernhard Gerdes, Herr Uwe Reimann,
Herr Roman Dzyuba und Herr Marcel Langensieper


Zunächst berichtete Bernhard Gerdes über die Behinderungen für Menschen die hauptsächlich im Rollstuhl unterwegs sind. Häufig trifft es aber auch Personen die mit einem Rollator oder aber auch z.B. mit einem Kinderwagen unterwegs sind.

Als besondere Behinderungen gelten Bordsteine, Steigungen, Schotterstrecken, Kopfsteinpflaster, Engstellen usw.

Hier galt es die Schüler für unauffällige Hilfe zu sensibilisieren.

Darüber hinaus werden auch speziell gekennzeichnete Parkplätze von „normalen“ Autofahrern benutzt. Diese Parkplätze sind im Allgemeinen besonders breit, damit die Rollstuhlfahrer neben sein Auto fahren können um dann umzusteigen. (Rollstuhlverladen)

Herr Roman Dzyuba aus der Ukraine, der zweifache Silbermedaillen Gewinner in 100m und 200m von den Paralympics in Sydney, hat über die Möglichkeiten des Sports im Rollstuhl berichtet. Durch Videos wurde eindrucksvoll gezeigt welche Leistungen Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Behinderungen, vollbringen können.

Frau Rosa Kamerling, Vorsitzende der Rollifreunde Weil am Rhein eV. berichtete über die Projekte und Arbeit des Vereins, weiter hat sie Bastelstunden für Glückwunschkarten angeboten sowie zu weiteren Aktivitäten wie Begleiter für Rollifahrer und zum Besuch unserer monatlich Treffen eingeladen.

Darüber hinaus sind die Rollifreunde auch in verschiedenen Gremien aktiv, um die Anforderungen der behinderten Menschen vertreten und aus erster Hand erklären zu können.

Sie bedankte sich nochmals ausdrücklich bei dem Sanitätshaus Schaub für die Bereitstellung von sechs Rollstühlen. Damit hatten die Schülerinnen und Schüler dann die Möglichkeit in der Aula und im Schulhof direkte Erfahrungen im Rollstuhl zu sammeln und auszuprobieren.

Damit und zusammengefasst überhaupt, waren die Schüler offensichtlich während den ganzen 90 Minuten ununterbrochen interessiert dabei und spürbar beeindruckt von diesen Einblicken in den Alltag von Menschen, die aufgrund ihrer körperlichen Behinderungen, an vielen Stellen im Alltag zusätzlich behindert werden.

Ein reges Frage- und Antwortspiel zwischen den Rollifreunden und den Schülern zeigte eindrücklich die große Anteilnahme und wird sicherlich dazu beitragen, dass viele der anwesenden Jugendlichen den Behinderten gegenüber in Zukunft etwas anders, d.h. realitätsbewusster und sicherlich auch verständnisvoller gegenüber stehen.

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 Uwe Reimann

Leider lag uns keine Genehmigung zur Veröffenlichung der Fotos, für diesen Bericht und der Zeitung vor.

 

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