Rollifreunde Weil am Rhein e. V.
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Info(at)RollifreundeWeilamRhein.de / Update 17/10/2017
SE Projekttage 2012

SE Projekttage 2012, Realschule Weil am Rhein

Bericht Bernhard 


Zum vierten mal im Folge, SE Projekttage 2012, Realschule Weil am Rhein

Am Mittwoch den 7.11. und Freitag den 9.11.2012 fanden in vier Kursen die SE Projekttage für jeweils 26 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8a; 8b; 8c und 8d statt. SE steht für Soziales Engagement unter der Leitung von Frau Elsbeth Geldermann. Die Referenten sind Mitglieder der Rollifreunde Weil am Rhein e.V.
Zunächst berichtete Bernhard Gerdes über die Behinderungen für Menschen die hauptsächlich im Rollstuhl unterwegs sind. Häufig sind aber auch Personen mit einem Rollator oder auch Kinderwagen betroffen.
 
Als besondere Behinderungen sind Bordsteine, Steigungen, Schotterstrecken, Kopfsteinpflaster, Engstellen usw. vorhanden.

Hier galt es die Teilnehmer für unauffällige Hilfe zu sensibilisieren.

Darüber hinaus werden auch speziell gekennzeichnete Parkplätze von „normalen“ Autofahrern benutzt. Diese Parkplätze sind besonders breit damit der Rollstuhlfahrer neben sein Auto fahren kann um dann umzusteigen.
Herr Roman Dzyuba aus der Ukraine, der zweifache Silbermedaillen Gewinner in 100m und 200m von den Paralypics in Sydney, hat über die Möglichkeiten des Sports im Rollstuhl berichtet. Durch Videos wurde eindrucksvoll gezeigt welche Leistungen Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Behinderungen, vollbringen können.
Frau Rosa Kamerling, 1.Vorsitzende der Rollifreunde Weil am Rhein e.V, hat Bastelstunden für Glückwunschkarten etc. für Schüler angeboten, sowie zu weiteren Aktivitäten wie Begleiter für Rollifahrer und zum Besuch unserer monatlichen Treffen eingeladen.
Darüber hinaus sind die Rollifreunde auch in Gremien aktiv um die Anforderungen der behinderten Menschen zu vertreten.
Viele Dank an die Sanitätshäuser Leschinski und Lopéz für die Bereitstellung der acht Rollstühle. 

Hiermit hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit das fahren mit den Rollstuhl zu üben. Danach gab es ein Parkkur, In dem musste eine Rampe mit Schwelle überfahren werden, einen Ball in den Korb werfen, durch eine selbst schließende Tür fahren und einen Becher mit Wasser von einem hohen Bistrotisch aufnehmen, den Tisch umrunden und wieder abstellen. Danach war Fahrerwechsel, so dass jeder einmal fahren konnte.
In der Zusammenfassung waren die Teilnehmer beeindruckt vom Einblick in den Alltag eines Menschen der aufgrund seiner Einschränkung an vielen Stellen behindert wird.
 

Dankschreiben der Klasse 8a

 

 


 

 

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